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00:00:04.299 --> 00:00:05.432
Nochmal offiziell.

2
00:00:05.432 --> 00:00:09.233
Wir zeichnen den Vortrag auf und wer ausgeblendet
werden

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00:00:09.233 --> 00:00:10.500
will, muss sich bitte an uns wenden.

4
00:00:10.500 --> 00:00:13.500
Und jetzt übergebe ich das Wort an Frau Ordemann.

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00:00:13.866 --> 00:00:15.266
Ganz herzlichen Dank.

6
00:00:15.266 --> 00:00:18.265
Ja, mein Name ist Jessica Ordemann und

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00:00:18.432 --> 00:00:23.000
Ich war lange Jahre an der HWR Lehrbeauftragte
und würde

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00:00:23.000 --> 00:00:25.500
sagen momentan eher in einem ruhenden Status.

9
00:00:25.500 --> 00:00:26.533
Weil ich gerade.

10
00:00:26.533 --> 00:00:31.533
Im DZHW neue Aufgaben übernommen hatte und
mich darauf konzentrieren musste.

11
00:00:32.100 --> 00:00:34.600
Habe aber bis 2021

12
00:00:34.600 --> 00:00:35.600
also durch die

13
00:00:35.600 --> 00:00:38.600
Pandemie hindurch Soziologie.

14
00:00:38.932 --> 00:00:40.700
unterrichtet, gelehrt.

15
00:00:40.700 --> 00:00:43.700
Und deswegen ist für mich die HWR

16
00:00:43.700 --> 00:00:47.165
Immer so sehr nah am Herzen und deswegen freue

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00:00:47.165 --> 00:00:48.799
Ich mich besonders heute diesen Vortrag

18
00:00:48.799 --> 00:00:50.165
halten zu können.

19
00:00:50.166 --> 00:00:52.666
Ich werde was sagen zu der Vielfalt von Studierenden

20
00:00:52.665 --> 00:00:55.200
an Hochschulen für angewandte Wissenschaften

21
00:00:55.200 --> 00:00:59.799
Und dort insbesondere auf die Studierende von

22
00:00:59.799 --> 00:01:00.000
Hochschule

23
00:01:00.000 --> 00:01:03.000
Von HAWs mit dem HWRProfil eingehen.

24
00:01:03.000 --> 00:01:06.000
Dazu sage ich aber gleich etwas.

25
00:01:08.000 --> 00:01:10.000
Ausgangspunkt für

26
00:01:10.000 --> 00:01:13.000
das meiste meiner Forschung ist in der Tat
die

27
00:01:14.000 --> 00:01:16.000
Vielfalt der Studierendenschaft.

28
00:01:16.000 --> 00:01:20.000
Was wir gesehen haben oder was wir sehen in
den letzten Jahren

29
00:01:20.000 --> 00:01:25.000
und insbesondere seit dem Millenium, also dem
neuen Jahrtausend

30
00:01:25.000 --> 00:01:25.000
ist, dass die

31
00:01:25.000 --> 00:01:29.000
Studierendenzahlen extrem angestiegen sind.

32
00:01:29.000 --> 00:01:33.000
Also die Studienanfänger haben, durch verschiedene
Einflüsse

33
00:01:33.000 --> 00:01:36.000
natürlich, zugenommen.

34
00:01:36.000 --> 00:01:39.000
Und sie sehen das hier so in ungefähr in der
Mitte von der Zeitreihe.

35
00:01:39.000 --> 00:01:40.000
Als die Zeitreihe,

36
00:01:40.000 --> 00:01:45.000
ging von 1994 los. Das ist immer vom Wintersemester.

37
00:01:45.000 --> 00:01:49.000
Bis genau dieses Jahr 2023/24.

38
00:01:49.000 --> 00:01:51.000
Das heißt letztes. Jahr.

39
00:01:51.000 --> 00:01:54.000
Und das Wintersemester halt dann in

40
00:01:54.000 --> 00:01:55.000
dieses Jahr übergehend.

41
00:01:55.000 --> 00:02:00.000
Und was Sie halt sehen ist, dass insbesondere
2009.

42
00:02:00.000 --> 00:02:02.000
2008.

43
00:02:02.000 --> 00:02:06.000
Schon so ein Anstieg an den Studierendenzahlen
stattgefunden hat

44
00:02:07.000 --> 00:02:09.000
und das sowohl

45
00:02:09.000 --> 00:02:15.000
für Frauen und für Männer als auch für
Universitätsstudierende und

46
00:02:15.000 --> 00:02:17.000
auch Fachhochschulstudierende. Und

47
00:02:18.000 --> 00:02:20.000
das Spannende daran ist im

48
00:02:20.000 --> 00:02:23.000
Ersten ganz.

49
00:02:23.000 --> 00:02:26.000
Profan, dass nicht nur der Anstieg der stattgefunden
hat,

50
00:02:26.000 --> 00:02:31.000
sondern auch zum ersten Mal seit 2010 mehr
Frauen studieren als Männer.

51
00:02:32.000 --> 00:02:34.000
Das wird getrieben primär von

52
00:02:34.000 --> 00:02:37.000
Universitätsstudierenden als von Fachhochschulstudierenden.

53
00:02:37.000 --> 00:02:40.000
Hier ist immer noch die Dominanz der

54
00:02:40.000 --> 00:02:41.000
Männer dort.

55
00:02:41.000 --> 00:02:44.000
Und eigentlich geht fast

56
00:02:44.000 --> 00:02:46.000
meine gesamte Forschung von diesem Punkt

57
00:02:46.000 --> 00:02:49.000
los, dass wir eine Vielfalt der

58
00:02:49.000 --> 00:02:51.000
Studierendenschaft sehen.

59
00:02:51.000 --> 00:02:54.000
Und die Frage, die sich da dran anhängt.

60
00:02:54.000 --> 00:02:55.000
Für mich ist

61
00:02:55.000 --> 00:02:58.000
Also wie unterscheiden sich die Studierenden,
nun

62
00:03:00.000 --> 00:03:03.000
von also von früheren Studierenden

63
00:03:04.000 --> 00:03:04.000


64
00:03:04.000 --> 00:03:07.000
Aber auch was bedeutet das für den Erfolg
des Studiums?

65
00:03:07.000 --> 00:03:09.000
Also Drop out.

66
00:03:09.000 --> 00:03:12.000
Studienabbruch und dann später auf dem Arbeitsmarkt?

67
00:03:12.000 --> 00:03:14.000
Und ich gehe so weit, dass ich mir mittlerweile
anschaue.

68
00:03:14.000 --> 00:03:17.000
Und nicht für diese Studierenden. Sondern
für Ältere.

69
00:03:17.000 --> 00:03:19.000
Was bedeutet das für die Altersvorsorge?

70
00:03:19.000 --> 00:03:21.000
Was bedeutet das?

71
00:03:21.000 --> 00:03:23.000
Aber so, dass Sie wissen, in welchem Kontext.

72
00:03:23.000 --> 00:03:25.000
Ich auf das

73
00:03:25.000 --> 00:03:26.000
Thema Vielfalt der Studierendenschaft schaue

74
00:03:26.000 --> 00:03:28.000


75
00:03:30.000 --> 00:03:32.000
jetzt haben wir eine Gruppe der Studierenden.

76
00:03:32.000 --> 00:03:35.000
Und es ist so, dass die dieses

77
00:03:36.000 --> 00:03:38.000
mehr an Studierenden natürlich auch

78
00:03:38.000 --> 00:03:38.000
dazu führt

79
00:03:38.000 --> 00:03:42.000
dass sie nicht mehr so homogen sind wie in
dem letzten Jahrtausend.

80
00:03:42.000 --> 00:03:43.000
Das hört sich

81
00:03:43.000 --> 00:03:45.000
sehr spannend an, aber -

82
00:03:45.000 --> 00:03:47.000
also in den vergangenen Jahren.

83
00:03:47.000 --> 00:03:50.000
Sie sind vielfältiger geworden und das wird
primär getrieben durch die.

84
00:03:50.000 --> 00:03:52.000
Bildungsferne zum Studium.

85
00:03:52.000 --> 00:03:53.000
Das heißt

86
00:03:53.000 --> 00:03:54.000
wenn wir

87
00:03:54.000 --> 00:03:57.000
heute diskutieren darüber, dass.

88
00:03:57.000 --> 00:04:00.000
Das es eigentlich nur den gymnasialen Bildungsweg
hin

89
00:04:00.000 --> 00:04:04.000
zu einem Abitur und dann ein Studium gibt,
ist es schon lange nicht mehr der Fall.

90
00:04:04.000 --> 00:04:06.000
Vielmehr ist es so, dass.

91
00:04:06.000 --> 00:04:09.000
das Abitur auf unterschiedlichen Wegen erworben
kann.

92
00:04:09.000 --> 00:04:11.000
Wir haben berufliche Schulen.

93
00:04:11.000 --> 00:04:13.000
Wir können aber auch über eine

94
00:04:13.000 --> 00:04:13.000


95
00:04:13.000 --> 00:04:16.000
berufliche Ausbildung und über Zusatzkurse.

96
00:04:17.000 --> 00:04:18.000
ein Fachabitur

97
00:04:18.000 --> 00:04:21.000
oder ein Abitur erwerben.

98
00:04:21.000 --> 00:04:22.000
Aber es geht mittlerweile.

99
00:04:22.000 --> 00:04:24.000
natürlich auch, und das betrifft fast 70.

100
00:04:24.000 --> 00:04:26.000
Prozent der Bevölkerung.

101
00:04:26.000 --> 00:04:31.000
die studieren können ohne Abitur. Also, die
formal die Möglichkeit hätten,

102
00:04:32.000 --> 00:04:33.000


103
00:04:33.000 --> 00:04:34.000
nach dem KMK-Beschluss von 2009

104
00:04:34.000 --> 00:04:36.000


105
00:04:36.000 --> 00:04:40.000
Die müssen dann nur eine Eignungsstudium oder
Probestudien ablegen.

106
00:04:40.000 --> 00:04:42.000
Aber per se sind auch

107
00:04:42.000 --> 00:04:44.000
diese Studieren noch häufiger zu finden.

108
00:04:44.000 --> 00:04:47.000
Jetzt an den Hochschulen allerdings häufiger.

109
00:04:48.000 --> 00:04:48.000
Also bei

110
00:04:48.000 --> 00:04:50.000
Hochschulabsolventen sind es ungefähr

111
00:04:50.000 --> 00:04:51.000


112
00:04:51.000 --> 00:04:54.000
8000 Im letzten Jahr gewesen, die auf diesem
Weg

113
00:04:54.000 --> 00:04:56.000
an die Hochschulen gekommen sind.

114
00:04:56.000 --> 00:04:58.000
Das ist natürlich nicht viel.

115
00:04:58.000 --> 00:05:01.000
Das sind um die 3 % aller Hochschulabsolventen.

116
00:05:01.000 --> 00:05:02.000
Aber dennoch,

117
00:05:02.000 --> 00:05:03.000
Das sind 8000 Leute.

118
00:05:03.000 --> 00:05:05.000
Die auf diesem Weg ein Studium

119
00:05:05.000 --> 00:05:07.000
erfolgreich abgeschlossen haben.

120
00:05:07.000 --> 00:05:09.000
Und dann hat man natürlich die Möglichkeit,

121
00:05:09.000 --> 00:05:11.000
und auch das sieht man in der Forschung häufig.

122
00:05:11.000 --> 00:05:13.000
Als Konsequenz der

123
00:05:13.000 --> 00:05:18.000
zunehmenden Vielfalt ist das Abitur nicht auf
dem ersten Weg direkt in die

124
00:05:18.000 --> 00:05:20.000
Hochschule führt.

125
00:05:20.000 --> 00:05:22.000
Sondern viel mehr über eine berufliche Ausbildung

126
00:05:22.000 --> 00:05:25.000
dann erst ins Studium führt.

127
00:05:25.000 --> 00:05:28.000
Und das Ganze führt natürlich so

128
00:05:29.000 --> 00:05:30.000
hin, dass

129
00:05:31.000 --> 00:05:33.000
die. Studierenden, die diese

130
00:05:33.000 --> 00:05:37.000
unterschiedlichen Wege hin zum Abitur und dann
in den Studiengang gegangen sind.

131
00:05:37.000 --> 00:05:39.000
Auch unterschiedliche Voraussetzungen.

132
00:05:39.000 --> 00:05:40.000
Mitbringen und diese.

133
00:05:40.000 --> 00:05:42.000
Unterschiedlichen Voraussetzungen.

134
00:05:42.000 --> 00:05:49.000
Wiederum führen dazu, dass sie nicht nur schulerfahren
sind.

135
00:05:49.000 --> 00:05:52.000
Dass das dann also mit dem traditionellen.

136
00:05:53.000 --> 00:05:57.000
Studierenden, Studienanfänger verbindet.

137
00:05:58.000 --> 00:06:00.000
Der die Studierfähigkeit

138
00:06:00.000 --> 00:06:03.000
mitbringt, die er im Abitur erworben hat, sondern
wir haben halt auch

139
00:06:04.000 --> 00:06:05.000
eine Studierendenschaft.

140
00:06:05.000 --> 00:06:08.000
Und für sie ist das vielleicht alles auch.

141
00:06:08.000 --> 00:06:11.000
Sehr bekannt, weil sie ja jeden Tag mit den
Studierenden zu tun haben.

142
00:06:11.000 --> 00:06:13.000
Aber sie sind berufserfahren

143
00:06:13.000 --> 00:06:17.000
Sie bringen also eine ganze Menge an Erkenntnisse
mit,

144
00:06:18.000 --> 00:06:21.000
die im täglichen Leben gesammelt wurden,

145
00:06:21.000 --> 00:06:24.000
im täglichen Berufsleben gesammelt worden
sind.

146
00:06:24.000 --> 00:06:27.000
Sie sind aber deswegen auch älter,

147
00:06:27.000 --> 00:06:30.000
bringen also die anderen Erfahrungen mit, haben
aber auch einen anderen

148
00:06:30.000 --> 00:06:34.000
Lebenskontext, der natürlich dann wiederum
ihr Studium beeinflusst.

149
00:06:34.000 --> 00:06:38.000
Wenn man zum Beispiel Kinder hat, Pflegeerfahrungen
hat

150
00:06:38.000 --> 00:06:41.000
oder Pflegeverantwortlichkeiten hat, kann man

151
00:06:41.000 --> 00:06:42.000
Natürlich das Studium

152
00:06:42.000 --> 00:06:47.000
nicht primär fokussieren, sondern muss das
aufteilen mit den anderen Foki/Fokusse.

153
00:06:49.000 --> 00:06:50.000
Das wiederum

154
00:06:50.000 --> 00:06:51.000
führt dazu, dass auch

155
00:06:51.000 --> 00:06:55.000
Die Lehrenden, mich eingeschlossen immer wieder

156
00:06:55.000 --> 00:06:59.000
die Studierenden dort abholen müssen, wo sie
in das Studium reinkommen.

157
00:06:59.000 --> 00:07:01.000
Und es ist enorm hilfreich, oder

158
00:07:01.000 --> 00:07:04.000
für mich war es immer enorm hilfreich zu sehen,

159
00:07:05.000 --> 00:07:08.000
wo stehen die Studierenden denn, wo kommen
sie her

160
00:07:08.000 --> 00:07:12.000
und wo wollen sie auch hingehen mit dem Studium
und

161
00:07:13.000 --> 00:07:15.000
als Soziologin sage ich dann natürlich man

162
00:07:15.000 --> 00:07:17.000
braucht auf jeden.

163
00:07:17.000 --> 00:07:20.000
Fall ein bisschen mehr über den Kontext, man
muss mehr über die Studierende wissen.

164
00:07:21.000 --> 00:07:22.000
Das heißt, dieses.

165
00:07:22.000 --> 00:07:25.000
tiefergehende Wissen, das notwendig ist,

166
00:07:25.000 --> 00:07:28.000
damit man die Studierenden begleiten kann auf
dem Weg hin

167
00:07:28.000 --> 00:07:31.000
zu einem erfolgreichen Studienabschluss.

168
00:07:32.000 --> 00:07:36.000
Wir als DZHW

169
00:07:36.000 --> 00:07:41.000
Haben hierfür phantastische Daten erhoben.

170
00:07:41.000 --> 00:07:44.000
Das ist die Studierendenbefragung in Deutschland.

171
00:07:44.000 --> 00:07:47.000
Die gibt es seit vielen, vielen Jahren und
die

172
00:07:47.000 --> 00:07:48.000
Letzte

173
00:07:49.000 --> 00:07:51.000
letzte Befragung ist

174
00:07:51.000 --> 00:07:53.000
Im Sommersemester 2021

175
00:07:53.000 --> 00:07:55.000
durchgeführt worden.

176
00:07:55.000 --> 00:07:59.000
mit einer kleinen Einschränkung. Zwar werden
über 250

177
00:08:00.000 --> 00:08:02.000
Hochschulen befragt, das ist

178
00:08:02.000 --> 00:08:03.000
eine enorme Menge.

179
00:08:03.000 --> 00:08:06.000
Insbesondere da wir fast, also.

180
00:08:06.000 --> 00:08:07.000
knapp

181
00:08:07.000 --> 00:08:10.000
1000 Studierende. Befragt haben.

182
00:08:10.000 --> 00:08:11.000
Allerdings werden keine

183
00:08:11.000 --> 00:08:12.000
Verwaltungshochschulen und

184
00:08:12.000 --> 00:08:15.000
Berufsakademien befragt, was

185
00:08:17.000 --> 00:08:19.000
Einschränkungen auch gleich für die Analysen

186
00:08:19.000 --> 00:08:22.000
bedeutet, die ich Ihnen vorstelle.

187
00:08:22.000 --> 00:08:25.000
Wir haben

188
00:08:25.000 --> 00:08:28.000
ein wenig über 400 - nein

189
00:08:28.000 --> 00:08:31.000
bisschen mehr, also 480.

190
00:08:31.000 --> 00:08:36.000
Personen, ungefähr, Studierende, die von der
HWR teilgenommen haben.

191
00:08:36.000 --> 00:08:40.000
Allerdings machen wir a) keine Sonderauswertung

192
00:08:40.000 --> 00:08:43.000
und b) wenn man das differenziert

193
00:08:43.000 --> 00:08:46.000
nach sozialer Herkunft, nach Geschlecht, aber
auch natürlich

194
00:08:46.000 --> 00:08:50.000
nach den Studienfächern, ist es nicht möglich,
hier

195
00:08:51.000 --> 00:08:53.000
belastbare Ergebnisse mitzubringen.

196
00:08:53.000 --> 00:08:56.000
Das heißt was ich mache

197
00:08:56.000 --> 00:08:59.000
Ich nähere mich an die Frage, wer die

198
00:08:59.000 --> 00:09:04.000
Studierenden der HWR denn sind, über eine
Typisierung

199
00:09:04.000 --> 00:09:08.000
und diese Typisierung gehe ich an über

200
00:09:09.000 --> 00:09:10.000
das Studienfach.

201
00:09:10.000 --> 00:09:12.000
Das ist leider ein wenig verrutscht.

202
00:09:12.000 --> 00:09:13.000
Ja, aber was.

203
00:09:13.000 --> 00:09:16.000
Ich mir anschaue, ist Zum einen

204
00:09:16.000 --> 00:09:19.000
schaue ich mir alle Hochschule für

205
00:09:19.000 --> 00:09:24.000
angewandte Wissenschaften an und dann kreiere
ich ein HWR Profil

206
00:09:24.000 --> 00:09:27.000
das sich ausschließlich.

207
00:09:27.000 --> 00:09:29.000
die Studienbereiche Rechtswissenschaften.

208
00:09:29.000 --> 00:09:33.000
Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Technik
anschaut.

209
00:09:34.000 --> 00:09:37.000
Leider geht es da nicht, also leider für mich,
weil ich am

210
00:09:38.000 --> 00:09:40.000
Fachbereich an dem Verwaltung

211
00:09:40.000 --> 00:09:42.000


212
00:09:42.000 --> 00:09:45.000
studiert werden kann, gelehrt habe.

213
00:09:45.000 --> 00:09:47.000
Das ist halt nicht möglich.

214
00:09:47.000 --> 00:09:50.000
Das können wir nicht ausweisen in den Daten
separat

215
00:09:50.000 --> 00:09:53.000
ebenso wenig wie die Polizei.

216
00:09:53.000 --> 00:09:53.000
Was heißt das nun?

217
00:09:53.000 --> 00:09:59.000
Zwei Bereiche, die in diesen HWR Profil nicht
abgebildet sind.

218
00:10:00.000 --> 00:10:03.000
Aber was wir sehen ist, wir haben ungefähr.

219
00:10:04.000 --> 00:10:05.000
Die Hälfte dieser

220
00:10:05.000 --> 00:10:08.000


221
00:10:08.000 --> 00:10:12.000
der Studierenden, die ich zuordne diesem

222
00:10:12.000 --> 00:10:14.000
HWR Profil

223
00:10:14.000 --> 00:10:17.000
kommen aus dem Wirtschaftswissenschaften.

224
00:10:17.000 --> 00:10:20.000
Ein kleinerer Teil von knapp 3 % in Rechtswissenschaften

225
00:10:20.000 --> 00:10:25.000
in einem recht großen Portal von einem Anteil
von einem Viertel an

226
00:10:26.000 --> 00:10:28.000
an den Technikern

227
00:10:28.000 --> 00:10:31.000
und die Informatik ist ungefähr 1/5.

228
00:10:32.000 --> 00:10:35.000
Was sind also, was sind denn dann die.

229
00:10:35.000 --> 00:10:37.000
Gründe für diese Leute?

230
00:10:37.000 --> 00:10:39.000


231
00:10:39.000 --> 00:10:40.000


232
00:10:40.000 --> 00:10:43.000
Ich habe eben noch mal umgestellt.

233
00:10:43.000 --> 00:10:46.000
Ich würde Ihnen nämlich jetzt im Anschluss
erst mal so ein bisschen was über das.

234
00:10:46.000 --> 00:10:49.000
Profil erzählen von den

235
00:10:51.000 --> 00:10:52.000
Personen. Und ich vergleiche.

236
00:10:52.000 --> 00:10:53.000
Immer

237
00:10:53.000 --> 00:10:56.000
Bachelorstudierende. Im zweiten Semester.

238
00:10:56.000 --> 00:10:58.000
Das sind bei uns die Studienanfänger.

239
00:10:58.000 --> 00:11:00.000
Wir befragen

240
00:11:00.000 --> 00:11:02.000
ja immer im Sommersemester.

241
00:11:02.000 --> 00:11:06.000
Deswegen ist die Mehrheit der Studierenden
in der Tat im zweiten Semester

242
00:11:07.000 --> 00:11:10.000
erst befragt wurden.

243
00:11:10.000 --> 00:11:11.000
Es gibt weniger.

244
00:11:11.000 --> 00:11:13.000
Studiengänge, die im Bachelor

245
00:11:13.000 --> 00:11:16.000
im Sommersemester anfangen.

246
00:11:16.000 --> 00:11:18.000
Auch da sind kleinere Fallzahlen dabei.

247
00:11:18.000 --> 00:11:22.000
Aber unterm Strich ist das unser Studienanfangssemester.

248
00:11:23.000 --> 00:11:25.000
Und wir sehen es an der HWR.

249
00:11:25.000 --> 00:11:28.000
Das ist immer dieses Teil.

250
00:11:28.000 --> 00:11:30.000
Das ist diese türkisfarbene.

251
00:11:32.000 --> 00:11:36.000
44% Prozent der Studierenden weiblich sind,
dagegen und

252
00:11:36.000 --> 00:11:39.000
Das ist das HAW Profil. Das sind also

253
00:11:39.000 --> 00:11:41.000
all die Fachhochschulen.

254
00:11:41.000 --> 00:11:46.000
Die oder Hochschulen für angewandte Wissenschaften,
die nicht die Studiengänge

255
00:11:46.000 --> 00:11:50.000
umfassen, an die an der HWR primär gelehrt
werden.

256
00:11:51.000 --> 00:11:53.000
Knapp 70 Prozent.

257
00:11:51.000 --> 00:11:51.000
Das sind.

258
00:11:53.000 --> 00:11:54.000
Das sind natürlich die Sozialwissenschaften,
die.

259
00:11:54.000 --> 00:11:55.000
Geisteswissenschaften.

260
00:11:55.000 --> 00:11:57.000
Mit dabei traditionell

261
00:11:57.000 --> 00:11:59.000
weibliche Studiengänge.

262
00:11:59.000 --> 00:12:00.000
Wir sehen.

263
00:12:00.000 --> 00:12:02.000
dass das

264
00:12:02.000 --> 00:12:05.000
Profil also mit dem

265
00:12:05.000 --> 00:12:07.000
HWR Profil.

266
00:12:07.000 --> 00:12:10.000
ein geringerer Anteil an akademischen Eltern
ist.

267
00:12:10.000 --> 00:12:13.000
Das heißt, sie.

268
00:12:14.000 --> 00:12:15.000
In diesem Profil

269
00:12:15.000 --> 00:12:19.000
finden sich mehr Studierende, die bildungsfern,
also was man oft

270
00:12:19.000 --> 00:12:24.000
als Schlagwort mit Akademikerkindern zusammenfasst,
sind, dort vorhanden

271
00:12:24.000 --> 00:12:27.000
Aber allerdings ist das nicht kein signifikanter
Unterschied,

272
00:12:28.000 --> 00:12:31.000
aber dennoch im Vergleich zu den HAWs

273
00:12:31.000 --> 00:12:35.000
Studierenden, also in den anderen Profilen
im Referenzprofil.

274
00:12:36.000 --> 00:12:38.000
Es ist ein Ticken mehr nicht

275
00:12:38.000 --> 00:12:40.000
akademisches Elternhaus.

276
00:12:40.000 --> 00:12:43.000
Gleichzeitig haben wir auch

277
00:12:43.000 --> 00:12:46.000
An den

278
00:12:46.000 --> 00:12:49.000
HAWs mit HWR Profil

279
00:12:49.000 --> 00:12:53.000
Mehr Personen mit Migrationshintergrund als
bei dem anderen

280
00:12:53.000 --> 00:12:55.000
Profil

281
00:12:55.000 --> 00:13:00.000
Tendenziell im ersten Schritt, würde ich dazu
sagen.

282
00:13:00.000 --> 00:13:02.000
Und ich kenne natürlich jetzt die anderen
Ergebnisse, die

283
00:13:02.000 --> 00:13:05.000
Ich gleich vorstelle, ist es ein wenig so

284
00:13:05.000 --> 00:13:07.000
dass die

285
00:13:07.000 --> 00:13:09.000
Studierenden in ihrer Geschlechtsverteilung

286
00:13:09.000 --> 00:13:11.000
Und in ihrem Familienhintergrund

287
00:13:12.000 --> 00:13:13.000
Richtung

288
00:13:13.000 --> 00:13:16.000
universitären Profil gehen und nicht Richtung.

289
00:13:16.000 --> 00:13:18.000
Fachhochschulprofil gehen.

290
00:13:18.000 --> 00:13:20.000
Was man dann sieht

291
00:13:20.000 --> 00:13:23.000
und das würde diese These

292
00:13:23.000 --> 00:13:25.000
Dass die Studierende mit

293
00:13:25.000 --> 00:13:28.000
HWR Profil ähnlicher.

294
00:13:28.000 --> 00:13:32.000
Ähnlicher, nicht gleich natürlich, sind dem
universitären Profil es

295
00:13:32.000 --> 00:13:36.000
die meisten sind über den gymnasialen Bildungsweg

296
00:13:36.000 --> 00:13:39.000
An die Hochschule gekommen.

297
00:13:39.000 --> 00:13:41.000
Sie kommen seltener, aber dennoch immer noch
zu einem.

298
00:13:41.000 --> 00:13:44.000
Viertel über berufsschulische Wege.

299
00:13:45.000 --> 00:13:47.000
Knapp 17 Prozent

300
00:13:47.000 --> 00:13:50.000
Oder ein bisschen über 16 %.

301
00:13:50.000 --> 00:13:53.000
Haben eine, bringen eine Lehre mit und knappe

302
00:13:53.000 --> 00:13:57.000
2,5 % gehen über den Meister hin.

303
00:13:57.000 --> 00:13:59.000
Ich habe das Abendgymnasium ausgewiesen.

304
00:13:59.000 --> 00:14:03.000
Weil es ein wichtiger Weg für die soziale
Herkunft ist, also für Personen.

305
00:14:03.000 --> 00:14:05.000
Ohne.

306
00:14:05.000 --> 00:14:06.000
Aus nicht.

307
00:14:06.000 --> 00:14:09.000
Akademischen Elternhäusern in ein Studium
zu kommen.

308
00:14:09.000 --> 00:14:12.000
Oder war vor dem Studium Abitur?

309
00:14:12.000 --> 00:14:15.000
Aber hier sind eigentlich vernachlässigende
Zahlen.

310
00:14:16.000 --> 00:14:20.000
Und es ist so, dass sowohl die

311
00:14:20.000 --> 00:14:22.000
ersten drei, also nicht Meister und

312
00:14:23.000 --> 00:14:26.000
am Gymnasium sich signifikant voneinander entscheiden.

313
00:14:27.000 --> 00:14:28.000
Auch hier hat das natürlich was mit den.

314
00:14:28.000 --> 00:14:31.000
Studiengängen, die dahinter stehen, zu tun.

315
00:14:33.000 --> 00:14:36.000
Aber ja, es gibt unterschiedliche Bildungswege

316
00:14:36.000 --> 00:14:39.000
in ein Studium, die sind stärker berufslastig.

317
00:14:39.000 --> 00:14:40.000
Also fast 50.

318
00:14:40.000 --> 00:14:43.000
Prozent gehen über ein

319
00:14:43.000 --> 00:14:44.000
Als fast 40 %

320
00:14:44.000 --> 00:14:47.000
gehen über eine Berufliche Phase.

321
00:14:47.000 --> 00:14:50.000
Im Leben der Studierenden.

322
00:14:50.000 --> 00:14:55.000
Daher sind die Studierenden an Hochschulen
für angewandte Wissenschaften auch

323
00:14:55.000 --> 00:14:58.000
Älter als Universitätstudierende.

324
00:14:58.000 --> 00:15:01.000
Allerdings sind die Studierenden mit HWR Profil.

325
00:15:01.000 --> 00:15:04.000
also an Hochschulen mit HWR Profil

326
00:15:05.000 --> 00:15:06.000
jünger als.

327
00:15:06.000 --> 00:15:10.000
die vergleichbaren Studierenden an anderen
Hochschulen.

328
00:15:11.000 --> 00:15:14.000
Sie sehen es. Das ist leider kategorial.

329
00:15:14.000 --> 00:15:15.000
Und nicht metrisch

330
00:15:15.000 --> 00:15:18.000
Aber sie sehen, dass knapp 1/4

331
00:15:18.000 --> 00:15:22.000
bis 19 Jahre im zweiten Semester ist, also
sehr jung.

332
00:15:22.000 --> 00:15:25.000
Ähm, das sind die 2021er, da noch

333
00:15:25.000 --> 00:15:28.000
zu sehen. Da hat man einen leichten

334
00:15:28.000 --> 00:15:29.000
G8- Effekt.

335
00:15:30.000 --> 00:15:32.000
Und die

336
00:15:32.000 --> 00:15:35.000
Mehrheit der Studierenden ist

337
00:15:35.000 --> 00:15:38.000
Oder nicht die Mehrheit, sondern knapp

338
00:15:38.000 --> 00:15:42.000
50 % sind zwischen 20 und 22 Jahren alt.

339
00:15:42.000 --> 00:15:44.000
Hier gibt es keine signifikanten. Unterschiede.

340
00:15:44.000 --> 00:15:47.000
Zwischen beiden Profilen, ebenso wenig

341
00:15:47.000 --> 00:15:50.000
in dem Alter von 23 bis 25 Jahren.

342
00:15:50.000 --> 00:15:55.000
Allerdings sieht man dann, dass im Alter von
26 bis 30

343
00:15:55.000 --> 00:15:58.000
und im Alter von 33 Jahre und älter

344
00:15:59.000 --> 00:16:03.000
die Studierenden an Hochschulen mit einem

345
00:16:04.000 --> 00:16:06.000
HWR- Profil.

346
00:16:06.000 --> 00:16:08.000
Doch jünger sind.

347
00:16:08.000 --> 00:16:12.000
Also Sie haben einen geringeren Anteil in den
älteren Alterskategorien.

348
00:16:16.000 --> 00:16:16.000
Jetzt wissen wir

349
00:16:16.000 --> 00:16:19.000
ein bisschen was über die Studierenden,

350
00:16:19.000 --> 00:16:21.000
über den sozioökonomischen Hintergrund und
die

351
00:16:21.000 --> 00:16:23.000
Frage es für mich

352
00:16:23.000 --> 00:16:26.000
Dann immer als nächstes: Welche Gründe?

353
00:16:26.000 --> 00:16:29.000
Warum sind gerade diese Studierenden

354
00:16:29.000 --> 00:16:32.000
denn an eine.

355
00:16:32.000 --> 00:16:32.000
Fachhochschule.

356
00:16:32.000 --> 00:16:35.000
Oder eine Hochschule für angewandte Wissenschaften
gegangen?

357
00:16:37.000 --> 00:16:37.000
Auf der rechten.

358
00:16:37.000 --> 00:16:39.000
Seite sehen sie,

359
00:16:40.000 --> 00:16:43.000
dass viele natürlich ein

360
00:16:43.000 --> 00:16:47.000
extrinsiches, beruflich orientiertes Interesse
haben.

361
00:16:47.000 --> 00:16:51.000
Man möchte ein besseres Einkommen haben, sicheren
Arbeitsplatz,

362
00:16:52.000 --> 00:16:54.000
aber auch eine kurze Studienzeit ist.

363
00:16:54.000 --> 00:16:57.000
Wichtig für viele. Leute.

364
00:16:57.000 --> 00:17:01.020
Gleichzeitig sieht man, dass gerade dieses
Vereinbarkeitsaspekt

365
00:17:01.020 --> 00:17:07.020
der Familie und der Berufswunsch doch noch
mal höher ausschlägt.

366
00:17:07.020 --> 00:17:07.020
Auf dieser Skala.

367
00:17:07.020 --> 00:17:10.020
Auf dieser Skala 0 bis 5.

368
00:17:10.020 --> 00:17:12.020
Also, Null Ist.

369
00:17:12.020 --> 00:17:17.020
Der Grund ist ist sehr gering für mich gewesen
und fünf ist

370
00:17:17.020 --> 00:17:20.020
der Grund ist sehr hoch für mich.

371
00:17:20.020 --> 00:17:22.020
Sie sehen dann das intrinsische Interesse.

372
00:17:22.020 --> 00:17:25.020
Also ich habe eine bestimmte Begabung

373
00:17:25.020 --> 00:17:28.020
und ein bestimmtes Fachinteresse und auch hier
ist es ja wieder so

374
00:17:28.020 --> 00:17:32.020
dass die Studierenden an Hochschulen mit dem
HWR Profil.

375
00:17:33.020 --> 00:17:35.020
dieses Dunkle.

376
00:17:35.020 --> 00:17:37.020
dunkle, Türkisfarbene haben.

377
00:17:37.020 --> 00:17:39.020
Und hier zeigt sich, dass die diese.

378
00:17:39.020 --> 00:17:43.020
Studierenden extrinsicher motiviert sind, beruflicher
motiviert sind.

379
00:17:44.020 --> 00:17:46.020
Auch das kann zum Teil natürlich

380
00:17:46.020 --> 00:17:49.020
auf die Fächer zurückgeführt geführt werden.

381
00:17:51.020 --> 00:17:55.020
Gut. Gehen wir in den lebensweltlichen Kontext
über,

382
00:17:55.020 --> 00:17:58.020
der natürlich das Studium dann beeinflusst.

383
00:18:00.080 --> 00:18:04.080
Interessanterweise ist es gibt es hier richtig
signifikante Unterschiede.

384
00:18:05.080 --> 00:18:06.080
Man assoziiert.

385
00:18:06.080 --> 00:18:09.080
in der Literatur häufig

386
00:18:09.080 --> 00:18:11.080
das Studium an einer. Fachhochschule

387
00:18:11.080 --> 00:18:14.080
mit diesen älteren Studierenden,

388
00:18:14.080 --> 00:18:17.080
mit Studierenden, die in Partnerschaft sind,
mit Kindern

389
00:18:18.080 --> 00:18:19.080
ins Studium gekommen sind.

390
00:18:19.080 --> 00:18:24.080
Und hier sieht man, dass nur 2,3 % der Studierenden
im zweiten Semester

391
00:18:25.080 --> 00:18:27.080
an einer

392
00:18:27.080 --> 00:18:30.080
Hochschule mit HWRProfil

393
00:18:30.080 --> 00:18:33.080
Kinder im Haushalt leben haben.

394
00:18:35.080 --> 00:18:36.080
Darin spiegelt sich.

395
00:18:36.080 --> 00:18:42.080
Auch so ein bisschen wider, dass sie seltener
als Studierende an

396
00:18:43.080 --> 00:18:47.080
HAWs mit einem mehr allgemeineren Profil oder
mehr

397
00:18:47.080 --> 00:18:52.080
einem sozialwissenschaftlichen Profil sozusagen
Arbeitsprofil angeben

398
00:18:52.080 --> 00:18:55.080
Das die Lehrenden kinderfreundlich sind

399
00:18:56.080 --> 00:19:00.040
Wobei auch hier muss man sagen auf Skala von
null.

400
00:19:00.040 --> 00:19:02.040
Bis sechs.

401
00:19:02.040 --> 00:19:05.040
Von sehr freundlich und null ist weniger, also
gar nicht freundlich,

402
00:19:06.040 --> 00:19:07.040
ist es ein.

403
00:19:07.040 --> 00:19:08.040
Sehr, sehr guter.

404
00:19:08.040 --> 00:19:11.040
Durchschnitt und es gibt keine signifikanten
Unterschiede.

405
00:19:13.040 --> 00:19:15.040
Allerdings sind die Regeln in.

406
00:19:15.040 --> 00:19:18.040
Der Hochschule auch.

407
00:19:19.040 --> 00:19:21.040
Weniger kinderfreundlich und auch die Atmosphäre

408
00:19:21.040 --> 00:19:23.040
wird als weniger kinderfreundlich.

409
00:19:23.040 --> 00:19:25.040
wahrgenommen.

410
00:19:25.040 --> 00:19:28.040
Allerdings auch hier keine signifikanten

411
00:19:28.040 --> 00:19:29.040
Unterschiede hin

412
00:19:29.040 --> 00:19:32.040
Zu den HAWs

413
00:19:32.040 --> 00:19:33.040
Oder wie

414
00:19:33.040 --> 00:19:37.040
die Studierenden an einen HAWs mit dem anderen
Profil das wahrnehmen.

415
00:19:38.040 --> 00:19:42.040
Ähm, ich habe ihnen auch Informationen zur
Pflege mitgebracht.

416
00:19:42.040 --> 00:19:45.040
Pflege ist seit einigen Jahren

417
00:19:46.040 --> 00:19:49.040
aber wirklich ein in wenigen Jahren seit zwei
Jahren

418
00:19:49.040 --> 00:19:52.040
ungefähr ein größeres Thema in der Forschung
geworden.

419
00:19:56.040 --> 00:19:59.040
Da forschen zwei

420
00:19:59.040 --> 00:20:01.000
zum einen zum einen von der Goethe Universität

421
00:20:01.000 --> 00:20:03.000
und anderen von der Hochschule Niederrhein
sehr

422
00:20:03.000 --> 00:20:05.000
stark zu.

423
00:20:05.000 --> 00:20:07.000
Und in diesem Kontext. Wurde Pflege.

424
00:20:07.000 --> 00:20:10.000
Immer wichtiger, auch wahrgenommen in der Forschung.

425
00:20:11.000 --> 00:20:14.000
Und was Sie sehen, ist dass

426
00:20:15.000 --> 00:20:15.000
es die

427
00:20:15.000 --> 00:20:18.000
Studierenden an einer Hochschule HWR

428
00:20:18.000 --> 00:20:20.000
Profil zu elf Prozent

429
00:20:20.000 --> 00:20:24.000
angeben, eine Pflege Verantwortung in der Familie
oder im

430
00:20:24.000 --> 00:20:26.000
Freundschaftskreis zu haben.

431
00:20:27.000 --> 00:20:28.000
Im ersten Moment scheint das

432
00:20:28.000 --> 00:20:31.000
jetzt nicht viel, aber wenn Sie sich überlegen,
das.

433
00:20:32.000 --> 00:20:33.000
Was wir hier über

434
00:20:33.000 --> 00:20:35.000
Studierende reden, die zudem

435
00:20:35.000 --> 00:20:37.000
Ja auch relativ jung sind,

436
00:20:37.000 --> 00:20:39.000
ist es dann doch

437
00:20:39.000 --> 00:20:43.000
So, dass mit 11 % das für mich jedenfalls.

438
00:20:43.000 --> 00:20:43.000
ein überraschend

439
00:20:43.000 --> 00:20:50.000
hoher Anteil ist an das meiste davon sind kleinere
Tätigkeiten, also.

440
00:20:50.000 --> 00:20:51.000
Besorgungen.

441
00:20:51.000 --> 00:20:54.000
Oder im Haushalt helfen Kochen so was in der
Richtung

442
00:20:54.000 --> 00:20:57.000
und sie sehen Demenz, also in die Pflege, wie
man das auch oft

443
00:20:57.000 --> 00:21:02.060
mit älteren Leuten assoziiert, eingeht. Also
mit ankleiden

444
00:21:03.060 --> 00:21:05.060
helfen oder

445
00:21:05.060 --> 00:21:08.060
aber auch schwierigere Pflegetätigkeiten.

446
00:21:09.060 --> 00:21:11.060
Die also über das normale Level

447
00:21:11.060 --> 00:21:13.060
der Unterstützung hinausgehen.

448
00:21:13.060 --> 00:21:15.060
Dann geht der Anteil

449
00:21:15.060 --> 00:21:17.060
der Studierenden

450
00:21:17.060 --> 00:21:19.060
zurück in beiden

451
00:21:19.060 --> 00:21:22.060
Hochschulprofilen.

452
00:21:24.060 --> 00:21:26.060
Beruflicher Kontext ist

453
00:21:26.060 --> 00:21:30.060
Und das liegt auch an, das möchte ich gerne
direkt vorwegnehmen

454
00:21:30.060 --> 00:21:33.060
an den Studiengängen, weil die Studiengänge.

455
00:21:33.060 --> 00:21:34.060
die das HWR Profil ausmachen,

456
00:21:35.060 --> 00:21:36.060
halt mehr.

457
00:21:36.060 --> 00:21:38.060
Berufliche Praktikumselemente

458
00:21:38.060 --> 00:21:41.060
haben.

459
00:21:41.060 --> 00:21:44.060
Aber die Studierenden an Hochschulen mit

460
00:21:44.060 --> 00:21:46.060
HWR Profil.

461
00:21:46.060 --> 00:21:48.060
Haben durchschnittlich 14 Stunden,

462
00:21:48.060 --> 00:21:52.060
die sie in der Woche arbeiten währenddessen

463
00:21:52.060 --> 00:21:57.060
die anderen Studierenden nur 13 Stunden im
Durchschnitt arbeiten.

464
00:21:57.060 --> 00:22:00.020
Allerdings sind dann die Studierenden

465
00:22:00.020 --> 00:22:02.020
an Hochschulen mit

466
00:22:02.020 --> 00:22:03.020
HWR Profil auch

467
00:22:03.020 --> 00:22:07.020
zufriedener mit der Vereinbarkeit von Studium
und

468
00:22:07.020 --> 00:22:10.020
Beruf, was auch darauf hindeutet, dass sie
das.

469
00:22:10.020 --> 00:22:14.020
Halt im Studiengang eher studieren

470
00:22:14.020 --> 00:22:17.020
oder integrieren und

471
00:22:18.020 --> 00:22:22.020
nur ein geringer Anteil von 2,7 %,

472
00:22:22.020 --> 00:22:24.020
hier gibt es gar keine Unterschiede,

473
00:22:24.020 --> 00:22:27.020
Sehen Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit.

474
00:22:27.020 --> 00:22:28.020
zwischen.

475
00:22:28.020 --> 00:22:31.020
beiden Lebenssphären.

476
00:22:31.020 --> 00:22:33.020
Ähm, ich komme jetzt

477
00:22:33.020 --> 00:22:37.020
als nächstes zu den Konsequenzen.

478
00:22:37.020 --> 00:22:37.020
Die diese

479
00:22:37.020 --> 00:22:41.020
Vielfalt in der Studierendenschaft, die ich
Ihnen mitgebracht habe.

480
00:22:41.020 --> 00:22:46.020
Ja nach sich ziehen

481
00:22:46.020 --> 00:22:49.020
und würde im ersten Schritt einfach

482
00:22:49.020 --> 00:22:53.020
die Zufriedenheit der Studierenden an den beiden

483
00:22:53.020 --> 00:22:56.020
Hochschultypen berichten.

484
00:22:56.020 --> 00:23:02.080
Und sie sehen auch hier wieder, dass die Zufriedenheit
sehr nah aneinander liegt.

485
00:23:02.080 --> 00:23:05.080
Von beiden Profilen. Allerdings.

486
00:23:06.080 --> 00:23:07.080
das hellgrüne das der HAWs

487
00:23:08.080 --> 00:23:11.080
und

488
00:23:12.080 --> 00:23:14.080
das türkisfarbene wieder die

489
00:23:14.080 --> 00:23:17.080
Studierende an Hochschulen mit HWR Profil haben

490
00:23:17.080 --> 00:23:21.080
gerade in der Betreuung der Lehrenden,

491
00:23:21.080 --> 00:23:24.080
aber auch mit dem Klima des Studiengangs

492
00:23:24.080 --> 00:23:27.080
und der inhaltlichen Breite.

493
00:23:30.080 --> 00:23:33.080
Weisen die Unterschiede auf.

494
00:23:33.080 --> 00:23:36.080
Zu ungunsten der Studierenden

495
00:23:36.080 --> 00:23:39.080
der Hochschulen mit HWR Profil.

496
00:23:39.080 --> 00:23:42.080
Allerdings ist natürlich auch in

497
00:23:42.080 --> 00:23:45.080
diesen Studiengängen, die zugrunde liegen,

498
00:23:45.080 --> 00:23:48.080
diese inhaltliche Breite nicht immer gegeben.

499
00:23:48.080 --> 00:23:50.080
Und bei dem, wo es halt dann.

500
00:23:50.080 --> 00:23:52.080
Wichtig ist, ob die Studierenden.

501
00:23:52.080 --> 00:23:55.080
Zufrieden sind, nämlich mit der Lehrkompetenz,
mit der.

502
00:23:55.080 --> 00:23:56.080
Lehre selber.

503
00:23:56.080 --> 00:23:59.080
Und den Prüfungen, gibt es keine Unterschiede.

504
00:23:59.080 --> 00:24:04.040
Und nicht nur das, sondern auf einer Skala
von 0 bis 5 mit.

505
00:24:04.040 --> 00:24:06.040
Also sehr zufrieden.

506
00:24:06.040 --> 00:24:09.040
Bei fünf sind gerade diese.

507
00:24:09.040 --> 00:24:12.040
Sachen am oberen Ende und die Studierenden

508
00:24:13.040 --> 00:24:17.040
zeigen sich jedenfalls in unseren Daten als
sehr zufrieden.

509
00:24:18.040 --> 00:24:21.040
Gut, jetzt

510
00:24:21.040 --> 00:24:24.040
noch mal im nächsten Schritt

511
00:24:25.040 --> 00:24:28.040
habe ich mich dann gefragt Ja, okay, Sie sind
zufrieden.

512
00:24:29.040 --> 00:24:30.040
sie unterscheiden sich.

513
00:24:30.040 --> 00:24:33.040
Es gibt eine Vielfalt, aber was bedeutet das?

514
00:24:33.040 --> 00:24:36.040
Und dann sind es für mich. Zwei.

515
00:24:36.040 --> 00:24:38.040
Sachen, die interessant sind.

516
00:24:38.040 --> 00:24:40.040
Nämlich zum einen, wie

517
00:24:40.040 --> 00:24:43.040
zentral ist es denn?

518
00:24:43.040 --> 00:24:45.040
Dass diese Dinge

519
00:24:45.040 --> 00:24:47.040
mit der

520
00:24:47.040 --> 00:24:51.040
Zufriedenheit, die mit dem Studium verbunden
ist,

521
00:24:51.040 --> 00:24:53.040
sich auf Abbruch

522
00:24:53.040 --> 00:24:56.040
Gedanken auswirkt und im zweiten

523
00:24:56.040 --> 00:24:58.040
Schritt natürlich auch, Studieren die dann
weiter?

524
00:24:58.040 --> 00:25:01.000
Können die für die für das Studium so begeistert

525
00:25:01.000 --> 00:25:03.000
werden, dass sie weiter studieren.

526
00:25:03.000 --> 00:25:05.000
Und ich gucke mir als erstes,

527
00:25:05.000 --> 00:25:10.000
Oder haben mir als erstes angeschaut in einem
multivarianten Modell,

528
00:25:10.000 --> 00:25:15.000
Die Intention, Abbruchsintention der Studierenden

529
00:25:15.000 --> 00:25:18.000
und Sie sehen hier

530
00:25:19.000 --> 00:25:23.000
zum einen die einzelnen Faktoren, für die
ich kontrolliert habe,

531
00:25:23.000 --> 00:25:25.000
nämlich das sind genau diese Faktoren, die
ich Ihnen vorher.

532
00:25:25.000 --> 00:25:28.000
Vorgestellt haben, also die Vielfalt, die die.

533
00:25:28.000 --> 00:25:32.000
Studierenden mitbringen und als erste und der.

534
00:25:32.000 --> 00:25:35.000
Null Faktor es hatten. Null. Effekt und.

535
00:25:35.000 --> 00:25:38.000
Die Intention abzubrechen.

536
00:25:38.000 --> 00:25:39.000
Steigert sich auf der

537
00:25:39.000 --> 00:25:42.000
rechten Seite hin, also bei den positiven Zahlen

538
00:25:42.000 --> 00:25:45.000
und vermindert sich bei den negativen Zahlen.

539
00:25:45.000 --> 00:25:49.000
Und Sie sehen, dass sich die HWR oder die Studierenden

540
00:25:49.000 --> 00:25:52.000
an Hochschulen mit einem HWR Profil nicht von
anderen Hochschulen.

541
00:25:52.000 --> 00:25:55.000
Hier diesbezüglich unterscheiden.

542
00:25:55.000 --> 00:25:58.000
Ähm und nur dann,

543
00:26:00.060 --> 00:26:02.060
wenn sie

544
00:26:02.060 --> 00:26:06.060
Pflegeverantwortung haben, aber oder aber von

545
00:26:06.060 --> 00:26:07.060
Beruflich über berufliche.

546
00:26:07.060 --> 00:26:11.060
Wege an die Hochschule bekommen hat, fremdeln
Sie und haben

547
00:26:12.060 --> 00:26:15.060
Eine höhere Wahrscheinlichkeit

548
00:26:15.060 --> 00:26:18.060
über ein Studienabbruch nachzudenken.

549
00:26:18.060 --> 00:26:19.060
Das Alter spielt.

550
00:26:19.060 --> 00:26:22.060
Keine Rolle, ebenso wenig wie ein Studium ohne
Abitur.

551
00:26:22.060 --> 00:26:25.060
Also wenn sie ohne Abitur an die Hochschule
gekommen ist sind.

552
00:26:25.060 --> 00:26:27.060
Das kennen wir aus anderer Forschung,

553
00:26:27.060 --> 00:26:30.060
weil genau das natürlich die Leute sind, die
hochmotiviert sind.

554
00:26:30.060 --> 00:26:32.060
Die auch so viele Restriktionen haben,

555
00:26:32.060 --> 00:26:35.060
dass sie sagen Also, Ich studiere jetzt,

556
00:26:35.060 --> 00:26:40.060
Ich nehm das in Kauf, für die nächsten drei
Jahren mein Privatleben,

557
00:26:40.060 --> 00:26:41.060
mein Berufliches Leben

558
00:26:41.060 --> 00:26:44.060
hinten anzustellen, um dieses Studium anzugehen.

559
00:26:44.060 --> 00:26:45.060
Das sind natürlich dann die Leute auch,

560
00:26:45.060 --> 00:26:49.060
die sich durchbeißen und die überhaupt gar
nicht über Dropout

561
00:26:49.060 --> 00:26:52.060
nachdenken oder über Studienabbruch.

562
00:26:52.060 --> 00:26:54.060
Frauen, auch das

563
00:26:54.060 --> 00:26:58.060
kennen wir, sind tendenziell weniger mit Abbruchgedanken
beschäftigt.

564
00:26:59.060 --> 00:27:00.020
Im zweiten

565
00:27:00.020 --> 00:27:04.020
Schritt ebenfalls als Multivariate Regression.

566
00:27:04.020 --> 00:27:05.020
schauen wir uns,

567
00:27:05.020 --> 00:27:08.020
habe ich mir angeschaut wir wollen die denn
jetzt auch weiterstudieren?

568
00:27:09.020 --> 00:27:11.020
Und jetzt ist es umgekehrt.

569
00:27:11.020 --> 00:27:14.020
Also in positiver Intension.

570
00:27:14.020 --> 00:27:15.020
Das Positive,

571
00:27:15.020 --> 00:27:17.020
also rechts von der Nullachse

572
00:27:17.020 --> 00:27:18.020


573
00:27:18.020 --> 00:27:23.020
Bedeutet, dass das die Studierenden an Hochschulen
mit einem HWR Profil

574
00:27:23.020 --> 00:27:24.020
häufiger auch einen

575
00:27:24.020 --> 00:27:27.020
Master anvisieren.

576
00:27:27.020 --> 00:27:29.020
Die wollen weiter studieren und

577
00:27:29.020 --> 00:27:31.020
auch die Erwerbstätigkeit, die.

578
00:27:31.020 --> 00:27:36.020
Ja oftmals mit mit Unzufriedenheit, aber auch
mit

579
00:27:36.020 --> 00:27:38.020
Doppelbelastung, zu viel Überlastung

580
00:27:38.020 --> 00:27:41.020
einhergeht, führt eher dazu, dass man sagt

581
00:27:41.020 --> 00:27:43.020
Ich möchte doch weiterstudieren.

582
00:27:43.020 --> 00:27:47.020
Kinder und Familie dagegen haben gar keinen
Einfluss

583
00:27:47.020 --> 00:27:50.020
auf die Intention, weiter zu studieren.

584
00:27:50.020 --> 00:27:56.020
Und was das Ganze minimiert sind, wenn man
über

585
00:27:56.020 --> 00:27:57.020
berufliche Wege zum Studium

586
00:27:57.020 --> 00:28:00.080
gekommen ist.

587
00:28:00.080 --> 00:28:02.080
Oder

588
00:28:02.080 --> 00:28:04.080
ein höheres

589
00:28:04.080 --> 00:28:07.080
Alter hat. So,

590
00:28:07.080 --> 00:28:10.080
das wären meine Ergebnisse für heute.

591
00:28:11.080 --> 00:28:12.080
Ich hoffe, ich hab jetzt

592
00:28:12.080 --> 00:28:14.080
nicht zu lange geredet, aber vielleicht noch
mal

593
00:28:14.080 --> 00:28:16.080
als Fazit:

594
00:28:16.080 --> 00:28:19.080
Studienanfänger:innen an Hochschulen mit HWR

595
00:28:19.080 --> 00:28:23.080
Profil unterscheiden sich häufiger,

596
00:28:23.080 --> 00:28:26.080
aber nicht immer von Studienanfängerinnen
an anderen.

597
00:28:27.080 --> 00:28:29.080
Hochschulen für angewandte Wissenschaften.

598
00:28:29.080 --> 00:28:31.080
Und sie ähneln in vielen Dingen

599
00:28:32.080 --> 00:28:35.080
doch dem Profil von Studienanfängern

600
00:28:35.080 --> 00:28:37.080
Von Universitäten.

601
00:28:37.080 --> 00:28:41.080
Und das hat eigentlich positive

602
00:28:41.080 --> 00:28:45.080
Konsequenzen, denn sie wollen seltener das

603
00:28:45.080 --> 00:28:46.080
Studium abrechen oder denken seltener über
den

604
00:28:46.080 --> 00:28:48.080
Studiengangabbruch nach.

605
00:28:48.080 --> 00:28:50.080
Und wollen häufiger im Master studieren.

606
00:28:50.080 --> 00:28:54.080
Und das letzte ist einfach ein Anliegen von
mir.

607
00:28:54.080 --> 00:28:57.080
Wir vergleichen halt immer Hochschulen

608
00:28:57.080 --> 00:29:02.040
für angewandte Wissenschaft mit Universitäten,
aber

609
00:29:02.040 --> 00:29:05.040
schaut sich nicht die Vielfalt innerhalb der
Hochschulen an?

610
00:29:06.040 --> 00:29:09.040
Und in diesem Sinne herzlichen Dank!

611
00:29:09.040 --> 00:29:11.040
Und ja, ich freue mich.

612
00:29:11.040 --> 00:29:13.040
Auf Ihre Fragen.

613
00:29:13.040 --> 00:29:16.040


614
00:29:18.040 --> 00:29:22.040


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00:29:22.040 --> 00:29:23.040


